Als Pflegender können Sie sehr viel tun, um Ihren Angehörigen zu motivieren, damit er sich besser fühlt und wieder zu einem normalen, gesunden Lebensrhythmus zurückfindet.
Umsetzung der Änderungen
Ein Leben mit Herzinsuffizienz kann viele Änderungen der Lebensweise erfordern, die sich nur schwer in die tägliche Routine integrieren lassen. Dazu gehören die Aufnahme neuer Nahrungsmittel in den Speiseplan, neue sportliche Betätigungen, die pünktliche Einnahme der Medikamente und das tägliche Wiegen. Sie können helfen, in dem Sie:
- sich die Sorgen und Nöte anhören
- eine positive Einstellung ausstrahlen, auch wenn es Rückschläge gibt
- Ihren Angehörigen immer wieder ermutigen und auf positive Veränderungen aufmerksam machen
Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe
Oft ist es tröstlich und beruhigend, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die auch unter Herzinsuffizienz oder anderen Herzerkrankungen leiden. Überzeugen Sie Ihren Angehörigen davon, sich einer Selbsthilfegruppe im Krankenhaus oder dem Gemeindezentrum anzuschließen oder suchen Sie ein entsprechendes Online-Forum.
Befolgung ärztlicher Anweisungen
Hier ein paar Beispiele dafür, welche Unterstützung Sie bieten können:
Medikamentenmanagement
Aufzeichnungen über Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Belange der Krankenversicherung machen
Gemeinsam Sport treiben
Gemeinsam das Rauchen aufgeben
Gemeinsam die Aufkleber auf Lebensmitteln studieren und gesünder einkaufen
Bei der Planung und Zubereitung von herzgesunden Mahlzeiten helfen
Wenn Sie jemanden anders pflegen, dürfen Sie sich selbst nicht vergessen >>