Was ist Herzinsuffizienz?
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Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, die über einen längeren Zeitraum entsteht, wenn das Herz den Energiebedarf des Körpers nicht erfüllen kann. Meistens entwickelt sich eine Herzinsuffizienz langsam, beispielsweise nach einem Herzinfarkt, oder wenn das Herz unter zu großer Belastung steht, wie bei jahrelangem, unbehandeltem Bluthochdruck, oder durch einen Herzklappenfehler.
Wenn der Herzmuskel schwächer wird, muss er mehr Pumpleistung aufbringen, um das Blut durch den Körper zu pumpen und "beult" sich dadurch aus. Da das Herz nicht mehr genügend Blut in die Organe, wie Nieren und Gehirn, pumpt, werden diese Organe nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt. Außerdem führt die mangelnde Pumpleistung des Herzens zu einer Ansammlung von Flüssigkeit in den Lungen und anderen Körperteilen, wie den Beinen.

Dies betrifft auch Patienten, bei denen die beiden Herzkammern (der linke und rechte Ventrikel) nicht synchron schlagen, wie es üblich ist. Der medizinische Fachbegriff hierfür lautet "interventrikuläre Dyssynchronie". In einem gesunden Herzen schlagen die beiden Seiten simultan und sind effizient synchronisiert.
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